Tipp vom Karmapa: die einfachste Achtsamkeits-Übung

Manchmal klingt alles ganz einfach. Das habe ich mir jedenfalls gedacht, als ich eben auf Facebook das Posting von Karmapa Thaye Dorje gelesen habe. Eine Achtsamkeits-Übung, die eigentlich keine weiteren Worte braucht.

Moderner Buddha: Der 17. Karmapa lehrt seine Praxis auch auf Facebook.

Moderner Buddha: Der 17. Karmapa lehrt seine Praxis auch auf Facebook.

Seine Heiligkeit, Thaye Dorje, der 17. Gyalwa Karmapa ist das Oberhaupt der buddhistischen Karma Kagyü Linie des Diamantweg-Buddhismus. Er gilt als der erste bewusst wiedergeborene Lama Tibets und ist ein Lehrer, der in Asien aber auch im Westen sehr, sehr viele Schüler versammelt.

Und er schreibt regelmäßig auf Facebook. Ich möchte hier einen seiner Nachrichten übersetzen, weil er darin in seiner so einfachen und klaren Sprache so ziemlich alle Achtsamkeits-Übungen eben mal zusammenfasst und deren Essenz erläutert.

Tägliche Praxis

Es ist von Vorteil, jeden Tag darüber nachzudenken, was wir wirklich suchen, welche Bedingungen wir gesammelt haben und welche Methoden wir anwenden. Es schadet nicht, jeden Tag ein wenig Zeit einzuplanen, um darüber nachzudenken.

Wir können damit beginnen, uns dafür nur fünf Minuten Zeit zu nehmen. Das ist nicht viel. Und diese Praxis braucht auch keine intensive Methode oder einen strengen Ablauf.

Alles, was wir dafür tun müssen, ist zu sitzen oder an einem Ort zu stehen, an dem wir uns bequem, ruhig und friedlich fühlen. Dann meditiere und reflektiere einfach mit einem ruhigen Zustand des Geistes und des Körpers.

Denke an die vergangenen 24 Stunden, nicht mehr. Reflektiere genau, was passiert ist.

Mach dies in einer nüchternen Weise, ohne zu urteilen.

Das bringt so viel Nutzen. Du wirst so viel über dich erfahren, über die interessanten Aspekte deines Lebens. Das wird nicht nur deinem Gedächtnis helfen, Klarheit zu schaffen – das kann dir auch wirklich helfen, dich selbst und auch die wahre Natur des Glücks zu verstehen.

Anmerkung

Soweit seine Heiligkeit, der 17. Karmapa. Damit hat er eigentlich alles gesagt, was wir brauchen, um uns weiterzuentwickeln. Nur eine Ergänzung kann ich mir – als schreibbegeisterter Contentman – einfach nicht verkneifen: Natürlich darfst du diese Gedanken auch aufschreiben, vielleicht in dein Tagebuch. 😉

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