Nahezu täglich finde ich neue KI-Tools, die versprechen, dass Autor:innen damit besser, schneller oder kreativer schreiben können. Doch, ich will ehrlich sein: Die meisten davon sind Mist. Hier die Tools, die ich empfehlen kann.
Bemerkung: Ich verzichte bewusst auf die Online-Marketing- bzw. Content-Marketing-Tools wie Neuroflash, Writer und wie sie alle heißen. Das nicht, weil ich sie schlecht finde – sondern, weil ich nicht glaube, dass sie beim Schreiben wirklich helfen. Das sind Produktionstools, die einem alles abnehmen wollen. Aber hier geht es um Helfer, die unsere Kompetenz erweitern.
Ein Gedanke vorab: Zahlen oder nicht?
Ich selbst gehöre ins „Team Abo“ und bin bereit, für gute Tools auch zu zahlen. Einerseits, weil ich die Entwickler dieser Tools unterstützen und stabilisieren will. Außerdem sind mit Tools suspekt, deren Business-Modell unklar ist.
Und trotzdem: Wir können doch nicht alle Tools bezahlen. Oder?
Genau, das können und wollen wir nicht. Mein Vorgehen ist deshalb so:
- Ich habe immer mindestens ein bezahltes LLM (aktuell sind das ChatGPT, Claude und Google Gemini). Dir wird eines davon genügen – welches ich dir empfehle, liest du unten.
- Andere Tools (wie derzeit Notion und zuvor Lex.com) zahle ich gerne, um deren Premium-Funktionen nutzen zu können.
- Ich schließe ausschließlich Monats-Abos und keine Jahres-Abos. Denn ich ziehe monatlich Bilanz – und nicht benutzte Tools werden gekündigt.
- Um manche Tools wie Elevenlabs und N8N komme ich in meiner Arbeit nicht herum. Aber das sind Tools für besondere Aufgaben.
- Wichtig: Ich schöpfe den jeweils kostenlosen Test-Zeitraum voll aus – aber zwar richtig. Wenn ich etwa sieben Tage zum Testen habe, schreibe ich mir mindestens zwei Stunden in den Kalender, in denen ich darin alles ausprobiere, was ich brauchen könnte.
Vermutlich gebe ich monatlich etwa 100 € für KI-Tools aus. Das ist fair, denn ich arbeite und lebe damit. Und ich sage nicht, dass du das auch so machen sollst. Es gibt allerdings ein paar Regeln, die ich dir nahelege.
5 wichtige Regeln
Fest steht: Es gibt zu viele KI-Tools. Du wirst diese niemals alle überblicken können und du wirst auch nicht das eine, ewige KI-Tool finden. Dazu ist der Markt noch zu jung und zu sehr in Bewegung.
Es gibt fünf Regeln, die du beherzigen kannst:
- Arbeite (so) agnostisch (wie möglich): Das gilt nicht nur für die Auswahl des LLMs sondern auch für die Verwendung eines Tools, das LLMs nutzt. Denn davon gibt es recht viele – und das wird sich konsolidieren. Du solltest also darauf vorbereitet sein, mal wechseln zu müssen.
- Nimm dir Zeit für die Einrichtung: Das klingt wie ein Gegensatz zum ersten Punkt. Aber es ist wichtig, dass du eine Weile mit einem Tool arbeitest und seine Möglichkeiten überschaust – bevor du es wieder verwirfst. Arbeite mindestens einen Monat lang mit einem Tool und schau dann, wie leicht dir die Arbeit gefallen ist.
- Akzeptiere andere Arbeitsabläufe: Mit KI zu arbeiten, ist anders, als ohne KI zu arbeiten. Deshalb lohnt es sich, den Workflows und Frames der Toolanbieter auch mal zu folgen. Ich bin mir sicher, dass wir in ein/zwei Jahren ganz anders arbeiten als heute. Das werden wir aber nicht können, wenn wir an den alten Arbeitsweisen festhängen.
- Prüfe, wer sich hinter den Tools befindet: Es gibt viele attraktive Angebote – die sich dann als Datengrab herausstellen oder einfach nicht mehr weiterentwickelt werden. Deshalb prüfe, ob sich der Anbieter und ob er dir vertrauenswürdig vorkommt. Wenn nicht, lass die Finger davon.
- Brauchst du das Tool? Wirklich? Ich verbringe viel Zeit mit dem Herumspielen mit Tools. Das macht mir Spaß und gehört auch zu meinem Job. Aber: Zu deinem auch? Akzeptiere, dass wir in KI-Zeiten immer ein wenig Zeit für die Recherche aufwenden müssen. Aber wenn das bei dir über 20 oder 30 Prozent hinausgeht, überlege, ob sich das lohnt.
Kreatives Schreiben / produktives Schreiben
Novelcrafter
Mein absolutes Top-Tool, wenn es ums Schreiben von Stories mit Unterstützung der KI geht. Der Novelcrafter wurde von einer Autorin entwickelt, die virtuos mit künstlicher Intelligenz umzugehen weiß. Leider ist die Oberfläche englisch – aber das Schreiben macht das Tool auch gerne auf Deutsch. Zumal du sogar wählen kannst, welche KI du als Schreib-Partnerin willst. Unbedingt ausprobieren!
Sudowrite
Noch ein KI-gestütztes Schreibwerkzeug, das speziell für kreative Autoren entwickelt wurde, die vor allem Belletristik wie Romane und Drehbücher verfassen. Es verspricht dabei zu helfen, Schreibblockaden zu überwinden, indem es Textabschnitte generiert – um wieder in den Flow zu kommen. außerdem erweitert Sudowrite erweitert, verfeinert Beschreibungen (z.B. mit dem „Describe“-Tool) und unterstützt beim Brainstorming von Plot- und Charakterideen.
lex.page
80 Prozent aller meiner Texte entstehen im vergangen Jahr in lex.page. Zwar ist das hier die Rubrik „Kreatives Schreiben“ und dieses Tool optimiert vor allem die Effizienz und Professionalität. Doch es ist auch für jeden kreativen Text ein optimaler Schreib-Assistent.
Hier einige seiner besten Eigenschaften:
- Es ist agnostisch (verwendet also alle großen LLMs)
- Es ist eine gute Schreibumgebung
- Es hilft bei allen Workflowschritten (von der Ideenfindung zum Redigieren)
- Es ist sehr gut gepromptet – ich hatte bislang kaum wirklich unsinnige Antworten
- Es bietet für jede Textart und Aufgabe unterschiedliches Prompting.
- Es verbindet den Kontext, die Aufgabe und die Chatfunktion in einer für mich optimalen Weise.
Bedauerlicherweise benötigt lex.page ein wenig Gewöhnung und Einarbeitung. Ich denke, das lässt sich aber nicht ändern, da lex.page einen sehr neuen Ansatz für das KI-betreute Schreiben hat. Immerhin ist auch die kostenlose Version so mächtig, dass du einige Zeit lang damit arbeiten kannst.
TextCortext
Würde ich nicht mit lex.page schreiben, wäre es TextCortex geworden. Das Tool ist ebenso agnostisch und hilft dir bei allen Schritten im Workflow. Und auch hier kannst du – vielleicht sogar besser organisiert – eigene Stil-Prompts und Inhalte-Sammlungen anlegen.
Auch mit TextCortext benötigst du am Anfang etwas Einarbeitungszeit. Allerdings ist es ja genau das, was die Arbeit mit KI ausmacht: einen „persönlichen“ Zugang dazu erarbeiten – und danach schneller und professioneller produzieren.
Korrektur, Redigatur
WSKI (Wolf Schneider KI)
WSKI ist mit all den Regeln von Wolf Schneider, dem deutschen „Sprachpapst“ trainiert. Schneider hat zahllose Bücher, darunter „Deutsch für Profis“ geschrieben, deren Regeln alle in die KI geflossen sind. Damit ist diese KI fraglos die Benchmark für alle Text-Redigaturen. Ich selbst arbeite damit relativ selten. Und wenn, dann sehr bewusst. Denn WSKI ist irrsinnig präzise und detailreich im Feedback. Ganz so, wie es von Wolf Schneider berichtet wurde.
Deshalb ist WSKI eigentlich ein Schulungs-Tool und kein Schreib-Tool: Wenn du dir etwa jede Woche eine Stunde Zeit nimmst, um mit dieser KI deine Texte zu besprechen, wirst du kontinuierlich besser. Versprochen!
DeepL Write
Als Übersetzer kennst du DeepL auf jeden Fall. Als Schreib-Assistent vielleicht bisher nicht. Dabei ist Deepl Write auf jeden Fall einen Test wert: Du kannst darin in allen möglichen Sprachen schreiben und bekommst eine hervorragende Redigatur mit verschiedenen Vorschlägen, was du an deinem Text besser machen kannst. DeepL Write ist weniger detailverliebt als der WSKI und – wie ich finde – einfacher zu bedienen.
LanguageTool
Ohne das LanguageTool wäre ich verloren. Denn obwohl ich fast jeden Text immer auch von einer KI redigieren lasse, bleiben viele Schreib- und Tipp-Fehler unerkannt. Sobald ich das aber etwa hier in meinem WordPress schreibe, korrigiert mich das LangageTool zuverlässig.
Es gibt auch die Möglichkeit, per Doppelklick Synonyme oder gar neue Satz-Vorschläge zu erhalten. Und die Integration in die Browser wie Chrome und Firefox ist perfekt.
Ein 100-Prozent-Tipp.
Notion
Notion ist weit mehr als ein Schreib-Tool. Hier kannst du umfangreichen Content und sogar Datenbanken anlegen. Ich kenne Leute, die ihr gesamtes digitales Gedächtnis darin speichern.
Und natürlich hat Notion auch eine KI spendiert bekommen. Diese kann zwei Dinge besonders gut: Sie schreibt erste Fassungen von Texten recht gut in eine stilvollere Variante um (dahinter werkelt die KI Claude, die ich für die meisten Schreibarbeiten wähle). Und sie kann dir auf der Basis deiner Inhalte einen Chat-Agenten anbieten. Auch das kann hilfreich sein.
Natürlich ist die KI noch viel mächtiger und kann dir auch bei der Suche nach früheren Gedanken und Texten helfen.
Dementsprechend komplex ist Notion also auch. Rechne also mit etwas Einarbeitungszeit. Und ich denke, nur zum Schreiben lohnt es sich nicht – für ein All-in-Tool aber schon.
LLMs (Large Language Models)
Das muss ich kurz erklären: In dieser Rubrik finden sich die Large Language Models, die als Grundlage für die anderen Tools dienen. Also etwa lex.page, das eine Oberfläche für Prompts gebaut hat, die die Anfragen z. B. an Claude schickt und deren Antworten anzeigt.
Da die LLMs vorwiegend über einen Chatverlauf funktionieren, hier nur die drei meiner Meinung nach wichtigsten für Autor:innen. Und das werdet ihr am besten selbst ausprobieren. Die Charakterisierung hilft aber auch bei der Auswahl eines LLMs in den agnostischen Tools.
Falls du auch den Canvas von ChatGPT oder die Artefakte von Claude nutzt, sieht das natürlich anders aus. Dann gehört das auch in die KI-Waagschale.
Claude von Anthropic
Schreibende mögen Claude mehr als ChatGPT. Es scheint, dass LLM von Anthropic mehr draufhat bei der Text-Generierung und bei der Redigatur als die anderen. Das gilt auch für die Code-Generierung für Programmierer. Ich schätze, das hat etwas mit Exaktheit und Stil zu tun.
Wenn du intensiv mit Claude arbeiten willst, dann brauchst du eine Bezahlversion. In dieser sind dann Projekte (so ähnlich wie Custom-GPTs) und auch eine Schreiboberfläche wie Canvas enthalten.
Und für die Agnostiker: Wenn du in einem Schreib-Tool wie lex.com oder TextCortext die Wahl hast, wähle Claude als LLM.
ChatGPT von OpenAI
Die aktuell mächtigste KI ist sicherlich die von OpenAI. Das liegt einerseits daran, dass ChatGPT in den messbaren Benchmarks ziemlich gut abschneidet. Aber auch, weil die Entwickler dort verstanden haben, wie man so ein LLM bedienen möchte. Es gibt Custom-GPTs, es gibt Projekte, der Canvas (in dem du Texte direkt editieren kannst) ist hervorragend und die Bildgenerierung ist top.
Für mich ist ChatGPT ein Allrounder und ich mag die Antworten der fortgeschrittenen Modelle wie o3 oder 4o. Auch, wenn die Benamung etwas weired ist.
Für Texter:innen würde ich sagen: Die Ideen und Gedanken von ChatGPT sind die besten von allen Tools. Bei der Textgenerierung liegt Claude noch ein wenig vorn. Aber das ist vielleicht auch Geschmackssache.
Gemini von Google
Kein anderes LLM hat sich zuletzt so stark verbessert wie Gemini von Google. Die Sprachfähigkeit ist nicht wirklich super. Aber das Wissen und auch die Denkfähigkeit sind brillant.
Und das Tool hat noch einen ganz besonderen Vorteil: Wenn du mit einem aktuellen Gemini-Modell (also z. B. 2.0 oder 2.5) arbeitest, kannst du besonders viel Inhalt verwenden. Du kannst also auf der Basis fast ein ganzes Buch mit dem Tool chatten. Das ist dann von Vorteil, wenn du eine große Wissensdatenbank verwenden möchtest.
Le Chat von Mistral
Ein (oder DAS) LLM aus Europa: Le Chat ist ein französisches Produkt der Firma Mistral. Es muss den Vergleich zu den US-LLMs nicht scheuen. Auch seine Funktionen sind hilfreich: Du kannst darin Wissensbibliotheken anlegen (mit denen du dann chatten kannst), und es gibt Verbindungen zu verschiedenen externen Tools sowie ein Canvas und eine Websuche.
Textlich ist Le Chat ziemlich gut, finde ich. Das kann auch daran liegen, dass es ein wenig europäischer ist? Auf jeden Fall ist es – schon aus Datenschutzgründen – einen Test wert.
Perplexity / you.com
Zwei interessante Vertreter der „agnostischen“ KI-Tools: Beide bieten die gängigen LLMs an – und haben darum mehr oder weniger gute Suchfunktionen und Bedienungshilfen gebaut. Durch hohen Werbedruck ist Perplexity schon sehr verbreitet. Aber ich denke, auch you.com lohnt einen Blick.
Hier lassen sich dann auch Custom GPTs und Deep Researches nutzen.
Andere LLM
Es gibt noch einige andere LLMs. Grok (von Elon Musks X) oder DeepSeek (ein chinesisches LLM) sind zwar nützlich – aber ich mag sie wegen ihrer Herkunft nicht. Deshalb lasse ich die Finger davon. Du kannst das anders sehen. Aber eben auf eigene Faust.
So richtig ausprobieren kannst du alle LLMs hier: https://openrouter.ai/
Recherche & wissenschaftliches Arbeiten
Consensus
Ist das wirklich belegt? Ich denke, in Zukunft kommt es immer mehr auf wissenschaftliche Belege von Informationen an. Jedenfalls bei faktenbasierten Inhalten. Consensus ist eine der Möglichkeiten, in wissenschaftlichen Dokumenten zu suchen. Du bekommst ziemlich schnell eine aktuelle Zusammenfassung zum Thema und kannst in Dokumenten recherchieren. Consensus ist nicht perfekt – aber schon ziemlich gut.
Elicit
Letztlich ist Elicit dem Consensus sehr ähnlich. Aber schau selbst, denn vielleicht findest du hier mehr wissenschaftliche Paper zu deinem speziellen Thema.
NotebookLM
Ich schätze, Google hat mit NotebookLM noch einiges vor. Das Tool ist schon lange kein Showcase mehr – sondern eine wirklich stabile Arbeitshilfe für, nun, die Verwaltung von und die Recherche in Inhalten.
Du kannst in NotebookLM zig Quellen hochladen oder verbinden. Also PDFs, Webseiten, Google-Drive-Dokumente, YouTube Videos passen dort rein. Diese bilden dann thematische Wissensdatenbanken, die du dann befragen kannst. Oder du lässt zwei virtuelle Podcaster darüber reden. Das ist kein Witz: In der Audio-Zusammenfassung erhältst du ein synthetisches, aber fast immer hilfreiches Gespräch zum Thema. Nun gibt es darin auch Mindmaps und sogar Video-Generierung im Sinne der Dokumente.
Aktuell dient NotebookLM also als Wissensdatenbank für all deine Themen. Durch die Mobile-App kannst du dir die Zusammenfassungen dann auch unterwegs anhören.
Pinpoint (Google)
Google hat schon einige Tools für Journalisten gebaut. Darunter findet sich auch Pinpoint. Das ist ein bissein wenig wie NotebookLM für Profis 😉 Auch hier kannst du mit den Dokumenten chatten – aber es gibt (noch) keinen Podcast. Was Pinpoint aber noch kann: In den Dokumenten nach Entitäten (also Namen, Daten, Orten u.s.w.) suchen und diese anzeigen. Die Suchfunktionen sind sehr stark, die KI-Funktionen scheinen langsamer hinzuzukommen.
Speicher & Voice-Recorder
MemAI
Mem.ai habe ich mangels Bedarf (ich löse diese Aufgaben anders) nicht ständig im Einsatz. Aber es scheint hervorragend zu funktionieren. Mem.ai ist ein KI-gesteuerter Workspace für Notizen und Wissensmanagement. Über sich selbst sagt es, ein „zweites Gehirn“ zu sein, das manuelles Organisieren überflüssig macht. Nun…
Der Trick: Die KI (Mem X) automatisiert die Verknüpfung von Inhalten, wodurch Ordner und Tags unnötig werden. Kernfunktionen sind die schnelle Erfassung von Informationen, die intelligente Suche und der Mem Chat, ein KI-Assistent, der Fragen basierend auf Ihren Notizen beantwortet und Zusammenfassungen erstellt. Es synchronisiert Mails, Kalender und Notizen.
Recall AI
In Recall kannst du Inhalte vieler verschiedener Quellen zusammenstellen und darauf arbeiten. Ich schätze, dass dies eine der wichtigsten Funktionen sein wird, wenn wir über unsere zukünftigen Gewohnheiten nachdenken. Ich bin mir nicht sicher, ob dann Recall noch da sein wird – aber zum Testen ist das ein guter Start.
Voicenotes AI
Schon eine Weile bei mir im Einsatz ist Voicenotes: Mit dieser App nehme ich beim Joggen oder Spazierengehen meine Gedanken auf. Diese werden dann transkribiert und ich kann mit ihnen weiterarbeiten. Ich denke, es gibt noch viele weitere Transkibtions-Tools – ich nutze nun halt dieses. Mehr dazu hier.
Verschiedenes
Napkin AI
Hier eine sehr schlaue, schnelle und weitgehend kostenlose Möglichkeit, aus deinen Texten eine Illustration zu machen. Es ist wirklich maximal intuitiv: Du kopierst einen Text in den Editor und Napkin baut dir daraus eine Grafik. Diese sind nicht immer genial – das hängt natürlich vom Text ab. Aber mit guten Texten, in denen sich ein Bild abzeichnet, funktioniert Napkin sehr gut.
Elevenlabs
Du möchtest aus deinen Texten Podcasts machen? Oder deine Stimme synthetisieren? Elevenlabs ist hier der Platzhirsch und hat die ausgefeilteste Technik genau dazu.
Bilder, Videos, Audio, Vibe-Coding
Was ist damit? Für die meisten von uns ist nun die Generierung von Bildern und Videos schon fast tägliches Business. Und wer möchte, kann sich mit einem der Vibe-Coding-Tools ein Browser-Plugin oder eine WordPress-Erweiterung relativ einfach entwickeln.
Canva
Für Autoren bietet Canva Funktionen, die den gesamten visuellen Content-Prozess unterstützen. Ich bin darin nicht sonderlich gut – aber mit Canva geht immerhin das Tagesgeschäft. Die App kann Texte in Grafiken oder Präsentationen umwandeln und diese automatisch formatieren. Ein eingebauter Schreibassistent hilft beim Entwerfen, Umschreiben oder Zusammenfassen von kurzen Textabschnitten (das macht Claude allerdings besser). Zudem können Autoren Bilder automatisch anpassen, Objekte entfernen oder Hintergründe austauschen, um ihre visuelle Story professionell zu gestalten.
Freepik
Es klingt ganz anders, aber Freepik ist eine Multimedia-Suite, die es nicht kostenlos gibt. Aber egal: Das ist vermutlich der einzige echte Konkurrent zu Canva. Und wenn ich das richtig überblicke, kann Freepik sogar mehr KI. Es lohnt sich auf jeden Fall mal reinzuschauen. Denn z.B. eine konsistente Bildgenerierung über alle Social Media Kanäle hinweg ist sicher die paar Euros im Monat wert.
Weitere Multimedia-Tools
Da ich in diesen Kategorien kein Experte bin, liste ich nur die Tools auf, mit denen ich bislang positive Erfahrungen gemacht habe. Und ich gehe dabei weniger tief als bei den Schreib-Tools. Also, los geht’s:
Bilder
- ChatGPT ist für die meisten Anwendungen wirklich hilfreich.
- Flux kann einige Bildbearbeitungsfunktionen besonders gut.
- Ideogram versteht jedenfalls mich am besten. Und kann jetzt hervorragende Charaktere erstellen.
Videos
- Runway wird am häufigsten gelobt.
- Googles Veo 3 kann jetzt auch Sound.
- HeyGen baut dir einen Avatar für Videos.
Audio/Podcasts
- Elevenlabs ist der Top-Standard für die Sprachsynthese.
- Suno macht dir guten Sound (auch, wenn das wegen der Quellen umstritten ist.)
Vibe-Coding
- Claude ist für mich hier die Nummer 1. Auch, wenn es „nur“ ein LLM ist.
- Cursor wird auch von Entwicklern geliebt.
Die wichtigste Regel 😉
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Vielen Dank dafür!


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